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Mädchen der CBES Allendorf sind Hessenmeister im Tischtennis
Die Mädchen der Tischtennis Schulmannschaft WK4/Ü14 der CBES Allendorf nahmen am 21.05.2025 am „Jugend trainiert für Olympia“ Landesentscheid Hessen in Kassel Harleshausen Teil und gewannen das Turnier in überzeugender Manier. Für das Hessenfinale qualifizierten sich im Vorfeld 5 Schulen, die schließlich im „Jeder-gegen-Jeden-Vergleich“ den Hessenmeister untereinander ausspielten.
Vor dem Turnier wurde zunächst ein Vielseitigkeitswettbewerb, bestehend aus 4 Stationen, durchführt, dessen Ausgang mit 1/3 Gewichtung in die Gesamtwertung einfloss. Diesen schlossen die Mädchen der CBES noch mit 0,25 Rangpunkten Rückstand auf Platz 2 ab. Die Begegnungen des anschließenden Tischtennisturniers wurden in 2 Gewinnsätzen mit insgesamt 10 Doppel- und Einzelspielen ausgetragen. Alle 4 Begegnungen des Turniers konnten die Mädchen der CBES deutlich mit 9:1 gegen das Privatgymnasium Dr. Richter Kelkheim, mit 10:0 gegen die Adolph-Diesterweg-Schule Gladenbach Weidenhausen, mit 10:0 gegen die Ahnatalschule Vellmar und 10:0 gegen die Alexander von Humboldt Schule Lauterbach gewinnen. Somit gelang den Mädchen der CBES Allendorf, begleitet durch den Sportlehrer Markus Ewald und den Schülercoach Cedric Dern, mit 8:0 Punkten und 39:1 Sätzen der sehr überlegene Turniersieg, der zusammen mit den Ergebnissen des Vielseitigkeitswettbewerbs mit 1,75 Rangpunkten Vorsprung auf die zweitplatzierte Ahnatalschule Vellmar zum verdienten Sieg des Landesmeistertitels im Tischtennis führte.
Nach diesem erfolg- und erlebnisreichen, aber auch langen Tag wurden die Mädchen, bekleidet mit Sieger T-Shirts und umhangen mit der Goldmedaille, schließlich gegen 19 Uhr müde, aber auch zufrieden und voller Stolz, von ihren Eltern am Schulstandort in Allendorf/Lumda empfangen.
Medienprojekt „Digitale Entdecker“ an der CBES Allendorf
An der Clemens-Brentano-Europaschule in Allendorf fand kürzlich das Medienprojekt „Digitale Entdecker“ für die 6. und 7. Klassen statt. Unter Leitung des Medienpädagogen Max Klein (info@keiler-digital.de) erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Medienkompetenz zu erweitern und sich mit wichtigen Themen der digitalen Welt auseinanderzusetzen. Das Projekt wurde finanziert durch den Förderverein der Schule, die Jugendförderung des Landkreises Gießen und durch einen Eigenanteil der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Die Planung des Projekts übernahm die Sozialarbeit an der Schule, die der Diakonie Gießen angehört.
An insgesamt zwölf Terminen – pro Klasse acht Schulstunden – wurden den Schülerinnen und Schülern grundlegende Kenntnisse über das Recht am Bild, Datenschutz und Sicherheit im Internet vermittelt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Umgang mit Anonymität im Internet, den Gefahren von Cybermobbing und dem verantwortungsvollen Umgang mit Gaming. Im Rahmen des Projekts wurden verschiedene praktische Übungen durchgeführt, die den Teilnehmenden halfen, das Gelernte anzuwenden und zu reflektieren. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich aktiv mit den Herausforderungen und Risiken der digitalen Welt auseinander und entwickelten ein Bewusstsein für die Verantwortung, die mit der Nutzung digitaler Medien einhergeht.
„Digitale Entdecker“ war ein voller Erfolg und hat den Schülerinnen und Schülern wertvolle Kenntnisse vermittelt, die sie in ihrem Alltag benötigen. Die CBES setzt damit ein wichtiges Zeichen für die Förderung von Medienkompetenz und den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Inhalten.
Fußballturnier der Verbundschulen des Lumdatals
Am Donnerstag vor der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse rollte in der Schulsporthalle der CBES Allendorf das runde Leder. Förderstufenleiterin Julia Weber hatte die vierten Klassen der Grundschulen des Lumdatals wieder zum traditionellen Fußballturnier mit den fünften Klassen der CBES geladen. Sportlehrer und Turnierleiter Markus Ewald suchte die beste Fußballmannschaft des Lumdatals. Dabei wurde er von Schülerinnen und Schülern der Klassen 9a, 10a und 10b unterstützt. Die Verpflegung der Sportlerinnen und Sportler besorgte die Klasse 9a von Frau Hoffart. Als Alternative für alle, die dem Fußball weniger abgewinnen können und deren Vorlieben eher im künstlerischen Bereich liegen, bot Lehrerin Michelle Hyl eine kreative Bastelaktion an und bastelte mit ihnen unter dem Motto „Großartige Tiere und verrückte Wesen“ lustige Faschingsmasken.
In der Sporthalle lieferten sich die Fußballteams – lautstark angefeuert von ihren fußballbegeisterten Mitschülerinnen und Mitschülern – spannende Spiele.
Die 4a der Rabenschule Londorf, die 4b der Allendorfer Schule am Eulenturm, die 4. Klasse der Grundschule Rüddingshausen und Team 2 der 5. Klassen der CBES spielten in der Gruppenphase in Gruppe A. In Gruppe B traten die 4a aus Allendorf, die 4b aus Londorf, die 4. Klasse der Treiser Grundschule am Edelgarten und Team 1 der 5er der CBES gegeneinander an. In Gruppe A konnte die 4a aus Londorf alle ihre Vorrundenspiele gewinnen, in Gruppe B setzte sich Team 1 der CBES mit drei Siegen durch. Die Sieger spielten in den Halbfinals gegen die Zweitplatzierten der jeweils anderen Gruppe, die Grundschule am Edelgarten und Team 2 der CBES. Die Teams aus Allendorf, Rüddingshausen und die 4b aus Londorf spielten die Plätze 5 bis 8 aus. Die 4a aus Londorf und Team CBES 1 setzten sich in den Halbfinals durch. Im kleinen Finale um Platz 3 siegte Team CBES 2 gegen Treis. In einem sehr spannenden Finale, in dem beide Finalisten sich nichts schenkten, wogten die Spielanteile hin und her. Als der Rabenschule zwanzig Sekunden vor dem Ende in einem sehr ausgeglichenen Spiel das entscheidende Siegtor gelang, und der letzte Angriff der CBES erfolglos blieb, war der Jubel unter der Londorferinnen und Londorfern riesengroß.
Bei dem jährlich stattfindenden Fußballturnier geht es nicht nur um den sportlichen Wettbewerb. Der Standort Allendorf der CBES möchte den Abgängerinnen und Abgängern der Grundschulen, nach der Vorstellung am Tag der offenen Tür, noch einen weiteren Einblick in das Schulleben und die angenehme Schulatmosphäre am Ziegenberg bieten. Argumentativ spricht schon sehr viel für einen Besuch der CBES Allendorf als weiterführende Schule nach der Grundschule, da aber auch der Bauch mitentscheidet, erhoffen sich Standortleitung, Kollegium und Schulgemeinde, als Gastgeber allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern eben dieses positive Bauchgefühl vermitteln zu können. Und wer weiß – vielleicht können die Spielerinnen und Spieler des Siegerteams den Titel im kommenden Jahr als CBES-Team verteidigen?
Zweimal Schulsieger beim Mathematikwettbewerb aus Allendorf
Zwei Allendorfer Schüler und eine Schülerin sind für die nächste Runde des Mathematikwettbewerbs des Landes Hessen auf Regionalebene qualifiziert. Standortleiter Wolfgang Blume zeichnete kürzlich die Sieger aus Allendorf aus und überreichte ihnen die Siegerurkunden. Die Ergebnisse der beiden Standorte der Clemens-Brentano-Europaschule, Lollar und Allendorf, werden beim Mathematikwettbewerb zusammen ausgewertet. – Und die Ergebnisse aus Allendorf können sich dabei sehen lassen: Zwar landet im Gymnasialzweig kein Allendorfer auf den vorderen drei Plätzen, die zu einer Teilnahme an der zweiten Runde berechtigen, aber mit Till Stauf und Ole Conrad stellte der Standort Allendorf die Schulsieger der CBES im Realschul- und im Hauptschulzweig. Rawan Sayed landete im Hauptschulzweig mit nur einem Punkt Rückstand auf dem zweiten Platz. Alle drei sind für den Regionalentscheid qualifiziert und vertreten die CBES in der nächsten Runde als Schulsieger. Markus Ewald, der Mathematiklehrer der Qualifikanden, beglückwünschte die drei und drückte ihnen die Daumen für die zweite Runde.
Handballer der CBES bei „Jugend trainiert für Olympia“ für Landesentscheid qualifiziert
Am 22. Januar 2025 fand in Großen-Buseck der Handball-Regionalentscheid des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in der Wettkampfklasse II (15-17 Jahre). Die Clemens-Brentano-Europaschule trat mit einem standortübergreifenden Team an.
Da die Schulmannschaft aus Kirchhain kurzfristig abgesagt hatte, wurden die Spielzeiten auf 2 x 15 Minuten verlängert. Im ersten Spiel gegen die Alexander-von Humboldt Schule Lauterbach führte die Mannschaft der CBES zur Halbzeit mit 13:10 und holte am Ende einen souveränen 25:17-Sieg. Gegen die Brüder-Grimm-Schule aus Klein-Linden stand es zur Halbzeit 13:8 für die CBES. Danach konnten die Gegner aber zum 18:18 erstmalig ausgleichen. Bis zum Schluss blieb es spannend. Als Mika Magel nach Ablauf der Spielzeit noch einen Siebenmeter zum 22:21- Erfolg verwandelte, war der Jubel natürlich groß, obwohl auch ein Unentschieden zum Weiterkommen gereicht hätte. Die Mannschaft der CBES ist damit für den Landesentscheid am 2. April 2025 in Hüttenberg qualifiziert. Der Traum, beim Bundesentscheid in Berlin spielen zu können, lebt weiter!
CBES Allendorf gründet „Reanimationsklasse“
Am Montag, dem 07. Oktober 2024 fand in der Neuen Stadthalle in Langen die Veranstaltung „KIDS SAFE LIVES“ statt. Obwohl das Programm bereits im Jahre 2015 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen wurde, fand das gleichnamige Projekt erstmalig mit Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren statt. Ziel des Events, welches vom Rotary Club Offenbach-Dreieich in Kooperation mit der Kinderhilfestiftung e.V. und der Asklepios Klinik Langen veranstaltet wurde, war es, Schülerinnen und Schüler in lebensrettende Maßnahmen wie der Herzdruckmassage und dem Gebrauch eines Automatischen Externen Defibrillators (AED) zu schulen.
Dass Gesundheit das Wichtigste überhaupt ist, wissen wir spätestens seit Corona. Dies dachte sich auch die Koordinatorin des Schulsanitätsdienstes der Clemens-Brentano-Europaschule Allendorf Gabi Minninger und fragte neben den Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern des Standortes auch in ihrer eigenen Klasse nach, wer noch zusätzlich Interesse an der Teilnahme hätte. Als sich ausnahmslos alle für das ehrenamtliche Engagement meldeten, gründete sich die wahrscheinlich erste und einzige Reanimationsklasse Hessens.
Der Schulsanitätsdienst und die Klasse 9a der CBES Allendorf machte sich also am 09.10.2024 auf den Weg, um potenzielle Leben zu retten. Bei einem Vortrag von Prof. Bernd Böttiger, der dem Vorstand des Deutschen Rates für Wiederbelebung angehört und von einer Veranstaltung in Taiwan live zugeschaltet wurde, konnten die Jugendlichen lernen, dass das menschliche Gehirn nach einem Herz-Kreislaufstillstand schon nach drei bis fünf Minuten ohne Blutfluss unwiederbringlich zu sterben beginnt. Ein Rettungswagen braucht bei uns in Deutschland durchschnittlich sieben Minuten, bis er am Einsatzort angekommen ist, sodass die Überlebensrate bei Herzstillstand außerhalb einer medizinischen Einrichtung bei nur maximal 10% liegt. In anderen Ländern liegt die Laienreanimationsrate bei bis zu 80%. Und hier kommen die jungen Ersthelfer ins Spiel. Nachdem ihnen in einem praxisorientierten Training die wichtigsten Punkte bei einer Reanimation beigebracht wurden, werden sie als Multiplikatoren in ihren Schulen eine zentrale Schlüsselrolle übernehmen. Einmal jährlich sollen alle Schülerinnen und Schüler der gesamten Schule über Laienreanimation aufgeklärt und darin geschult werden. Damit dies möglich ist, bekommen alle teilnehmenden Schulen zehn Reanimationspuppen sowie zehn Übungs-AEDs geschenkt. Mithilfe des Reanimationsunterrichts sollen jährlich bis zu 10.000 Menschenleben in Deutschland zusätzlich gerettet werden.
Obwohl die Sinnhaftigkeit der Veranstaltung in keinerlei Hinsicht infrage gestellt wurde, war es bis zuletzt nicht klar, ob die CBES Allendorf an diesem außergewöhnlichen Event teilnehmen können würde, weil sich die Hin- und Rückreise aus dem Lumdatal als herausfordernd herausstellte. An dieser Stelle geht ein großer Dank an den Förderverein der CBES Allendorf, der die Kosten für die Busfahrt übernommen hat. Die CBES Allendorf ist sehr dankbar über das Engagement des Fördervereins und würde sich über Spenden oder neue Mitglieder sehr freuen, damit weiterhin an so sinnvollen Aktionen teilgenommen werden kann. Das Formular zur Beitrittserklärung sowie die Kontodaten sind hier auf der Schul-Homepage zu finden.
Studienfahrt nach Rom 2024
Am 22.09 2024 starteten 26 Schülerinnen und Schüler vom Standort Allendorf mit Frau Devynck-Jungk und Frau Ried, sowie 7 Schülerinnen vom Standort Lollar mit Herrn Karczewski, nach Rom. Untergebracht waren wir wieder in Mobile Homes auf dem Campingplatz Camping Roma in Town. Von dort aus fuhren wir täglich mit dem Zug zu unseren Besichtigungen. Das erste Denkmal, was wir sahen, war gleich einer der Höhepunkte einer Romreise, das Kolosseum. Leider erwischte uns am Ende der Mittagspause ein heftiger Regenschauer. Nachdem wir jedoch alle mit Regencapes von fliegenden Händlern ausgestattet waren, konnte unsere Tour bei Sonnenschein weitergehen. Am Nachmittag sahen wir noch den Palatin, das Forum Romanum, die Trajanssäule und die Trajansmärkte. Danach hatten wir nur noch nachts ein heftiges Gewitter und ansonsten Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Wie immer Fungierten unsere Schülerinnen und Schüler als Reiseführer und erklärten uns Art und Funktion der einzelnen Monumente. Am nächsten Tag besichtigten wir das Kapitol und die Caracalla-Thermen. Dann sahen wir noch eine Pyramide, das Grabmal eines reichen Römers.
Der erste Höhepunkt des Tages war der Besuch eines typisch italienischen Marktes im Stadtteil Testaccio. Den Nachmittag verbrachten wir in Ostia antica, der antiken Hafenstadt Roms. Dort konnten wir den Archäologen bei ihrer Arbeit zusehen. Besonders beeindruckte uns das gut erhaltene, antike Theater. Der letzte Tag mit Besichtigungen begann mit dem Petersdom. Viele nutzten die Gelegenheit vom Postamt des Vatikans Kartengrüße an ihre Lieben zu senden. Nach der Mittagspause in der Gegend um den Vatikan begaben wir uns zu Fuß Richtung Innenstadt. Dort sahen wir noch das Pantheon mit seiner gewaltigen Kuppel und den Trevi- Brunnen. Am Samstag, dem 28.09.2024, kamen wir dann müde, aber voller schöner Erlebnisse und Eindrücke, um 6.50 Uhr wieder in Allendorf an.
Projekttage und Schulfest
Wir möchten Sie herzlich zu unserem Schulfest am
Mittwoch, den 10. Juli 2024 von 15.00 bis 18.00 Uhr
auf dem Gelände der CBES – Standort Allendorf einladen.
Nach drei Projektvormittagen von Montag, den 8. Juli, bis Mittwoch, den 10. Juli 2024, werden die Ergebnisse aus der Projektarbeit in den Bereichen Naturwissenschaften, Sprachen, Musik, Kunst und Sport präsentiert.
Auf Sie wartet eine Vielfalt von Angeboten zum Anschauen, Zuhören und Mitmachen – lassen Sie sich überraschen.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Movical: Die Insel
Liebe Schülerinnen und Schüler,
Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
am Mittwoch, den 10. Juli 2024 um 19Uhr
wird das bereits fünfte MOVICAL (Movie+Musical) in unserer Gesamtschule in Allendorf aufgeführt.
Der WPU-Kurs 5-6 Movical hat mit zahlreichen Mitwirkenden aus Schülerschaft, Kollegium und regionalen Betrieben (EDEKA Allendorf, Zahnarzt Praxis Dr. Werdecker, Apotheke Allendorf) sein neustes
MOVICAL „Die Insel“
fertiggestellt.
Karten können ab Dienstag vor dem Sekretariat erworben werden. Kinder 5€ Erwachsene 8€.
Wir freuen uns auf einen gemeinsamen, musikalischen, cineastischen und unterhaltsamen Abend mit Ihnen, Ihren Kindern und Ihren Angehörigen.
Unser Plakat finden Sie im Anhang.
Freundliche Grüße
die Schüler des WPU-Kurses 5-6 MOVICAL, Harald Kraehe und Daniel Miller aka „KRILLER“ und Ihre gesamte Schulgemeinde in Allendorf
Tischtennis Mädchen der Clemens-Brentano-Europaschule erreichen den 3. Platz beim Landesentscheid JtfO
Im Dezember qualifizierte sich die weibliche Tischtennis-Schulmannschaft der Clemens-Brentano-Europaschule der Altersklasse WKIII für den Landesentscheid des Schulsportwettbewerbs Jugend trainiert für Olympia. Letzten Dienstag trat das Team, bestehend aus den Teilnehmerinnen der Tischtennis-AG am Standort Allendorf, mit Sportlehrer Markus Ewald die Reise – mit Hindernissen – zum Landessportbund nach Frankfurt an. AG-Leiter Lennart Schwarz war kurzfristig verhindert. – Mit Hindernissen, da Ewald die Anreise wegen des kurzfristig angesetzten Lokführerstreiks von der Schiene auf die Straße umorganisieren musste. Statt mit der Bahn fuhren die Mädchen mit einem Kleinbus des Londorfer Busunternehmens Plus Bus und mussten noch einen Stau auf der A5 umfahren.
Dennoch kam das Schulteam rechtzeitig in der Otto-Fleck-Schneise an. Sechs Schulen hatten sich für den Landesentscheid qualifiziert: Die CBES-Spielerinnen konnten ihre Vorrundenspiele gegen das Privatgymnasium Dr. Richter aus Kelkheim und die Hermann-Hesse-Schule aus Obertshausen mit 5:0, bzw. 5:3 für sich entscheiden. Gespielt wurden jeweils zwei Gewinnsätze bis zum 5. Gewinnpunkt.
Im Halbfinale unterlagen die heimischen Sportlerinnen den Regionalsiegerinnen der Fürst-Johann-Ludwig-Schule Hadamar nach knappen Spielausgängen mit 2:5, schafften aber im kleinen Finale durch einen erneuten Sieg gegen Obertshausen den Sprung auf das Siegerpodest. Stolz und glücklich über diesen Erfolg kamen die Spielerinnen um 18h mit der Bronzemedaille um den Hals wieder in Allendorf an.
Exkursion in die Kulturstadt Weimar
Die Jahrgangsstufe 10 der Clemens-Brentano-Europaschule Allendorf fuhr gemeinsam mit dem Standort Lollar vom 7. bis 8. März auf Studienfahrt in die Stadt Weimar. Am 1. Tag unserer Exkursion, mit Schwerpunkt Deutsch, fanden wir bei einem sehr informativen Rundgang durch Goethes ehemaliges Wohnhaus eine Vielzahl an Kunstwerken aus Goethes Sammlungen. Auch die Ausstellung mit den Kategorien GENIE, GEWALT und LIEBE zu Goethe Leben wurde von uns besichtigt und wir bekamen einen Eindruck von seinen Interessen und dem damaligen Lebensstil. Im Anschluss folgte eine Führung durch die Anna Amalia Bibliothek, in der über 1,2 Millionen Bücher untergebracht sind. Sie stellt eine außergewöhnliche Kombination aus Neubau und Rokokosaal dar. Ein uns allen in Erinnerung gebliebenes Highlight ist der Bücherkubus, mit einer beeindruckenden Größe und Büchern soweit das Auge reicht. Die Schönheit Weimars stand jedoch im absoluten Kontrast zu den Eindrücken, die wir am darauffolgenden Tag erhielten. Eine Führung durch das ehemalige KZ Buchenwald auf dem Ettersberg stand für den 2. Tag für den Schwerpunkt Geschichte auf dem Plan. Nach Ankunft bekamen wir mithilfe eines 30 min. Films eine kurze Einführung in die Vergangenheit dieses Ortes.
Durch Vorwissen aus dem Geschichtsunterricht, kannten wir bereits die grundlegenden Fakten und Hintergründe zum Holocaust. Die Gefühle, die das ehemalige Arbeitslager jedoch mit sich bringt, sind eine völlig andere Erfahrung, als in Texten darüber zu lesen. Es mit eigenen Augen zu sehen, fühlte sich wie eine Art Bestätigung an, dass die Schreckenstaten, worüber es unzählige Geschichten, Erzählungen und Berichte gibt, wirklich und wahrhaftig geschehen sind. Der Mitarbeiter der Gedenkstätte, der uns als Guide die Struktur und Organisation näherbrachte, erklärte auch einen prägenden Satz am Lagertor. Zuvor befanden wir uns auf dem ehemaligen SS-Gelände, doch nun betraten wir den Bereich der Häftlinge. „Jedem das Seine“ heißt es auf dem Tor geschrieben, mit Absicht in Richtung Appellplatz gerichtet, sodass nur die Häftlinge ihn lesen konnten. Der Ausdruck impliziert, dass die Menschen, die dort ihr Leben ließen, ihr Schicksal verdient hätten. Eine grausame Einstellung der Nazis, die viele von uns schockierte. Auch das sogenannte Krematorium, mit dem vorgesehenen Nutzen, menschliche Überreste möglichst schnell und unbemerkt zu beseitigen, weckte ein ganz neues Gefühl von Entsetzen. Abschließend lässt sich nur noch sagen, dass wir niemals aufhören sollten zu hinterfragen, wie es zu diesen grausamen Verbrechen kommen konnte. Es ist notwendig, die Opfer zu gedenken. Aus diesem Grund sollten so viele Schüler*innen wie möglich die Chance haben, die Erlebnisse zu machen, die wir auf unserer zweitägigen Exkursion gemacht haben. Dankeschön an unsere Schule und Lehrkräfte, die diese Veranstaltung geplant, organisiert und begleitet haben.
Geschrieben von Lilly Aldergot, 10b
Fußballturnier der Jahrgänge 4 und 5 an der CBES
Zum mittlerweile achten Fußballturnier waren die vierten Klassen der umliegenden Grundschulen aus Treis, Allendorf, Rüddingshausen und Londorf am 1. Februar an die CBES, Standort Allendorf, gekommen. Bei einem sportlich spannenden Vormittag spielten sie in der Sporthalle des Gesamtschulstandortes mit den Mannschaften der beiden fünften Klassen um den Pokal.
Nach wirklich spannenden Begegnungen im „Jeder gegen Jeden“-Vergleich konnte sich am Ende die Klasse 5b des Gesamtschulstandortes Allendorf knapp aufgrund der besseren Tordifferenz vor der Klasse 4 der Grundschule am Edelgarten Treis und der 4. Klasse der Grundschule Rüddingshausen als Turniersieger durchsetzen. Wie in den vergangenen Jahren stand das faire Miteinander bei diesem rundum gelungenen Event im Vordergrund und da kann es eigentlich nur Gewinner geben.
Mietek – Veranstaltung zum Holocaustgedenktag 2024
„Gedenken ist mehr als nur erinnern, man muss es nachempfinden und so über die eigenen Werte nachdenken, die einem Orientierung und Halt geben.“
Mit diesen Worten stieg Herr Neidhard Dahlen, Mitglied des Auschwitz-Komitees in der Bundesrepublik Deutschland, ein und eröffnete den Besuch von Mieczylaw Grochowski „Mietek“ an der Clemens-Brentano-Europaschule in Allendorf anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocausts am 27. Januar.
Mietek erzählte den Schülern und Schülerinnen von seinen Kindheitserfahrungen im Internierungs- und Arbeitslager Lebrechtsdorf-Potuliz (Potulice), eines Außenlagers des KZ Stutthof bei Danzig. Zeugen dieser grausamen Zeit verschwinden aus unserer Welt, weshalb die Gespräche und Erzählungen derer, die den Holocaust erfahren mussten, immer seltener und wichtiger werden.
Herr „Mietek“ war zur Zeit der Deportation seiner Familie 5 Jahre alt. Kinder von damals sind heute schon im hohen Alter und Erwachsene der Zeit verstummten bereits, sodass ihre Nachfahren nun ihre Geschichte der Welt offenbaren.
Die Familie weigerte sich, die Volkslisten der Nazis zur Germanisierung Polens zu unterschreiben, wurde daraufhin verhaftet und das Außenlager Potuliz gebracht, welches heutzutage als Gefängnis genutzt wird.
Nachdem der Vater im Lager von Frau und jüngeren Kindern getrennt worden war, musste die vaterlose Familie die Situation des mangelnden Essens und der fehlenden Hygiene im Lager ertragen. „Mieteks“ Vater durfte seine Familie einmal alle drei Monate besuchen. Bei ihrem letzten Aufeinandertreffen war „Mietek“ 6 Jahre alt. Ein Telegramm informierte die Familie über den Tod des Mannes.
Als verkündet wurde, dass Kinder mit Verwandten außerhalb der Lager zu diesen durften, verließ „Mietek“ das KZ und lebte bei seiner Tante, wo er sehnsüchtig die Rückkehr seiner Mutter erwartete, welche bald darauf freikam. Bei der Heimkehr fanden sie ein von Russen zerstörtes Haus vor. Vaterlos kämpfte sich die Familie zurück ins Leben.
In seinem frühen Arbeitsleben fand er den Zugang zur Musik und widmete seine Zeit fortan der Trompete. Die Schüler und Schülerinnen bekamen einen Eindruck von seinem musikalischen Können unter anderem durch das Auschwitz-Lied, welches er ihnen vorspielte. Auch berührte er den Saal mit einem Stück, welches er am Grab seines Vaters spielte. Am wichtigsten bei diesem Treffen war ihm aber, dass er den Schülern und Schülerinnen ihre Fragen beantworten konnte. Zuletzt gab er ihnen einen Appell mit auf den Weg: „Machst du was Gutes, kommt es wieder zurück.“
Artikel geschrieben von Johanna Kirner und Katharina Schütz (Klasse 10a)
