Aktuelles
Schulkinowochen Hessen 2026
Anlässlich der „20. Schulkinowochen Hessen“ und zur Stärkung der kulturellen Bildung im Filmbereich, stand für die Klassen 5a und 5d der Clemens-Brentano-Europaschule Allendorf ein außergewöhnlicher Schultag bevor. Am Freitag, den 13.03.2026, fuhren die Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen mit der Linie 371 in das altehrwürdige Kino nach Grünberg.
Ausgestattet mit Limonade und Naschereien des Kinos, füllte sich der Apollo-Kinosaal und die Vorfreude auf den preisgekrönten Jugendfilm „Das geheime Stockwerk“ stieg.
Doch dann… gab es, passend zu einem Freitag den Dreizehnten, ein zumindest „kleineres Unglück“.
Die Festplatte mit der Aufschrift „Das geheime Stockwerk“ enthielt nicht den gewünschten Kinofilm. Kurzentschossen und dank der versierten Hilfe von Frau Weber (Betreiberin des Kinos) fiel die Wahl der beiden Klassenlehrer Frau Weber (5a) und Herr Tworek (5d) auf den Kinderspielfilm „Grüße vom Mars“. Regisseurin Sarah Winkenstette hat das gleichnamige Buch von Sebastian Grusnick und Thomas Möller als einen berührenden, klugen und oft sehr witzigen Familienfilm inszeniert – der Alle von Anfang an begeisterte.
Wieder mal hat sich gezeigt, dass das Kino einen Lernraum schafft, der konzentriertes Wahrnehmen ermöglicht und Schülerinnen und Schüler erfolgreich aus ihrem Alltag herausholt.
Ein Dank gilt Frau Apfelstedt (CBES Schulsozialarbeit), der Firma Erletz Reisen GmbH, Frau Weber (Kino Grünberg), dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen sowie Hessen Film & Medien GmbH.
Alle Beteiligten freuen sich schon auf die „21. Schulkinowochen Hessen“.
Starker 2. Platz trotz schwieriger Anreise – CBES-Mädchen überzeugen beim Landesentscheid
Beim Landesentscheid des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ im Tischtennis der Wettkampfklasse III (U16) am 12. März 2026 in Frankfurt zeigte die Schulmannschaft der Clemens-Brentano-Europaschule (CBES) Lollar eine beeindruckende Leistung und belegte am Ende einen starken zweiten Platz.
Die Anreise zum Turnier gestaltete sich für das Team allerdings alles andere als ideal. Aufgrund von Bauarbeiten im Bahnverkehr kam es zu Einschränkungen im Fahrplan, sodass die Mannschaft erst kurz vor Turnierbeginn in Frankfurt eintraf. Eine geplante Aufwärm- und Einspielphase war dadurch nicht möglich. Zudem war der Zug von Gießen nach Frankfurt sehr voll, sodass die Spielerinnen die gesamte Strecke stehen mussten – alles andere als optimale Voraussetzungen für einen Wettkampftag.
Gleich im ersten Spiel traf die CBES auf die Alteburg-Schule aus Biebergemünd, die sich im weiteren Verlauf als Turniersieger durchsetzen sollte. Ohne ausreichende Vorbereitung mussten sich die CBES-Spielerinnen mit 2:5 geschlagen geben. Gespielt wurde im Modus mit zwei Gewinnsätzen pro Spiel; eine Mannschaftsbegegnung wurde beendet, sobald ein Team fünf Punkte erreicht hatte.
Trotz des schwierigen Starts zeigte das Team in den folgenden Begegnungen große Moral und steigerte sich von Spiel zu Spiel. Im zweiten Spiel gegen die Private Marienschule Limburg gelang ein souveräner 5:1-Erfolg. Auch das Privatgymnasium Dr. Richter aus Kelkheim wurde mit 5:1 deutlich besiegt. Im abschließenden Spiel gegen das Grimmelshausen-Gymnasium aus Gelnhausen ließ die Mannschaft schließlich nichts mehr anbrennen und gewann klar mit 5:0.
Der Modus „Jeder gegen jeden“ sorgte dafür, dass am Ende jede Partie zählte. Mit drei deutlichen Siegen und nur einer Niederlage sicherte sich die CBES Lollar – alle Spielerinnen besuchen den Standort in Allendorf/Lda. – verdient den zweiten Platz in der Abschlusstabelle.
Begleitet und betreut wurden die Mädchen während des Turniers von Sportlehrer Markus Ewald sowie Trainer Lennart Schwarz.
Das Fazit nach dem Turnier fiel dennoch leicht zwiespältig aus: Mit einer regulären Anreise und ausreichender Einspielzeit wäre möglicherweise sogar noch mehr möglich gewesen. Dennoch überwiegt der Stolz auf die gezeigte Leistung.
Besonders erfreulich: Das Team bleibt nahezu vollständig zusammen. Damit richtet sich der Blick bereits optimistisch auf das kommende Schuljahr – und vielleicht auf eine neue Chance beim Landesentscheid.
